Druminnor Castle, Burg aus dem 15. Jahrhundert in Aberdeenshire, Schottland.
Druminnor Castle ist eine Burg aus dem 15. Jahrhundert in Aberdeenshire, die in L-Form mit drei gewölbten Kellern und einem Rittersaal im ersten Geschoss gebaut wurde. Ein runder Turm mit einer Treppe und Wappentafeln verbindet die verschiedenen Bereiche des Gebäudes miteinander.
König James II. erteilte 1456 die Lizenz zum Bau der Burg, die dann über 500 Jahre lang als Sitz der Lords of Forbes diente. Im Jahr 1571 ereignete sich dort ein Blutbad zwischen rivalisierenden Adelsfamilien, das die Burg in den lokalen Konflikten markant prägte.
Das Schloss zeigt die Bauweise schottischer Adelsfamilien mit seinem strategischen Standort über dem Fluss Kean Burn in der Nähe des Dorfes Rhynie. Der Ort spiegelt wider, wie die lokale Adelsklasse ihre Macht durch architektonische Wahl demonstrierte.
Das Gelände ist über lokale Wege zugänglich und liegt in einer ländlichen Umgebung mit offenen Feldern rundherum. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein altes, bewohntes Gebäude handelt und der Zugang je nach Saison und Privatbesitz variieren kann.
Ein blutiges Ereignis im Jahr 1571 forderte zwanzig Mitglieder der Familie Gordon in der Großen Halle, ein Moment der Gewalt zwischen konkurrierenden Clans. Diese Tragödie zeugt von den erbitterten Machtkämpfen, die schottische Burgen durchleben mussten.
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