Church of St. Mary the Virgin, Baldock, Grade-I-Kirchengebäude in Baldock, England.
Die Kirche St. Mary the Virgin in Baldock ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Klasse I in der Grafschaft Hertfordshire, England, mit Flintsteinwänden, Steineinfassungen und einem bleigedeckten Turm, der von einer goldenen Wetterfahne gekrönt wird. Das Innere beherbergt ein normannisches Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert mit achteckiger Form, das auf einem runden Schaft mit acht Steinsäulen ruht.
Die Kirche wurde um 1150 von den Tempelrittern gegründet, die auch die Siedlung Baldock nach der Stadt Bagdad benannt haben sollen. Nach der Auflösung des Templerordens übernahmen die Johanniter das Gebäude und bauten es nach 1330 weitgehend neu.
Der Name der Kirche, der der Jungfrau Maria gewidmet ist, spiegelt sich in der sorgfältigen Gestaltung des Innenraums wider, der auf den Altar ausgerichtet ist. Besucher bemerken die schlichten, aber gepflegten Details der Steinarbeiten, die dem Raum eine ruhige Würde verleihen.
Die Kirche liegt im Zentrum von Baldock und ist zu Fuß von den umliegenden Straßen aus gut erreichbar. Ein Besuch am Vormittag ist empfehlenswert, da das Licht dann durch die Fenster fällt und die Steindetails im Inneren gut beleuchtet.
Der sogenannte Byrd-Kelch, ein silbernes Gefäß aus der Zeit Elisabeths I., wird in der Kirche aufbewahrt und soll König Karl I. bei seinem Besuch in Baldock gedient haben. Es handelt sich damit um eines der wenigen Objekte in einer englischen Pfarrkirche, das mit einem regierenden Monarchen in Verbindung gebracht wird.
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