Paramythia Hoard, Antike Bronzesammlung im British Museum, Vereinigtes Königreich.
Der Paramythia-Schatz besteht aus neunzehn Bronzefiguren, die griechische und römische Gottheiten darstellen und im zweiten Jahrhundert nach Christus mittels Wachsausschmelzverfahren hergestellt wurden. Das British Museum stellt derzeit vierzehn Skulpturen aus der Sammlung aus, darunter zwölf Werke von Richard Payne Knight und zwei weitere Statuetten.
Arbeiter entdeckten diese Bronzefiguren in den 1790ern in der Nähe von Paramythia im Nordwesten Griechenlands und schickten sie zunächst nach Russland. Die Sammlung gelangte später nach England und ist nun Teil der Bestände des British Museum.
Diese Bronzefiguren waren Teil eines Lararium, eines Hausaltars, wo Menschen regelmäßig ihre Götter verehrten und ihre alltäglichen religiösen Praktiken ausübten. Die Statuetten zeigen, wie Glaube und Spiritualität in römischen Haushalten gelebt wurden.
Die Ausstellung befindet sich im British Museum in zentraler Lage in London und ist für Besucher leicht zugänglich. Planen Sie Zeit ein, um die Details jeder Statuette genau zu betrachten, da die feinen Arbeiten auf ihrer Oberfläche beobachtet werden können.
Viele der Bronzefiguren tragen noch sichtbare Spuren einer früheren Vergoldung und aufgesetzter dekorativer Elemente, die ihre ursprüngliche Pracht zeigen. Diese Überreste geben Einblick in die handwerklichen Techniken der römischen Kunsthandwerker.
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