Faringdon House, Grade I Landhaus in Great Faringdon, England.
Faringdon House ist ein georgianisches Herrenhaus in Great Faringdon, England, das nördlich der Pfarrkirche liegt und einen weiten Blick über das Themsetal bietet. Zum Anwesen gehören ein Orangeriegebäude, ein Schwimmbad sowie ein kleiner Ziersee mit einer Brücke.
Das heutige Gebäude wurde zwischen 1770 und 1785 für Sir Henry James Pye errichtet, nachdem ein Brand das ältere elisabethanische Herrenhaus zerstört hatte. Dieser Neubau prägte den georgianischen Charakter, der das Haus bis heute bestimmt.
Lord Berners, der von 1918 bis zu seinem Tod hier lebte, war dafür bekannt, handgeschriebene Schilder mit witzigen Botschaften in den Räumen aufzuhängen. Wer das Haus besucht, spürt noch heute den Geist dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit in der Einrichtung und im Garten.
Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da der Zugang zum Anwesen je nach Jahreszeit variieren kann. Für das Erkunden der Außenanlagen sind festes Schuhwerk und ausreichend Zeit einzuplanen.
Lord Berners bemalte die Tauben seines Gartens in verschiedenen Farben, was den Besuchern einen unerwarteten Anblick bot. Er lud auch ein Pferd namens Moti regelmäßig zum Tee ein, was das Anwesen zu einem der seltsamsten in England seiner Zeit machte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.