Christ Church, Kilndown, Kirchengebäude im Vereinigten Königreich
Christ Church in Kilndown ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in diesem Dorf der Grafschaft Kent, das aus lokalem Sandstein erbaut wurde. Der Bau hat ein breites Hauptschiff mit Hammerbalken-Holzdach und einen hohen Westturm mit Spitzstein-Turmspitze sowie mit Blei gefasste Fenster, von denen viele deutsch gefertigte Glasmalereien zeigen.
Der Bau wurde 1839 begonnen und 1841 eröffnet, finanziert von William Beresford, einem britischen Militärführer aus den Napoleonischen Kriegen. Ursprünglich als Kapelle zur Entlastung der nahegelegenen Kirche in Goudhurst gedacht, wurde es 1843 durch Gesetz zur eigenständigen Pfarrei.
Die Kirche zeigt typische Merkmale des neugotischen Stils mit ihrer schlichten, symmetrischen Form, die ohne Seitenschiffe auskommt und damit eine traditionelle christliche Architektur betont. Die farbigen Glasfenster mit Darstellungen der Jungfrau Maria, von Heiligen und religiösen Szenen stammen aus Deutschland und prägen den Innenraum mit ihrer künstlerischen Ausstrahlung.
Der Ort liegt in dem ruhigen Dorf Kilndown und ist leicht zu Fuss erreichbar, wobei der grobe Sandstein und das Turmdach die Kirche von der Strasse aus sichtbar machen. Der Besuch lohnt sich am besten wahrend der regelmaessigen Gottesdienste, wenn die Turen offen sind und das Innenleben der Kirche vollstaendig zugaenglich ist.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche 1940 durch Bombenabwuerfe in der Naehe beschaedigt, wobei Fenster zerbrachen und Dachziegel sich lockerten. Trotz dieser Kriegsschaeden wurde das Gebaeude repariert und gepflegt und erhielt 1980 Denkmalschutzstatus, was seine Bewahrung bis heute sichert.
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