Gillingham Hall, Grade II* eingestuftes Herrenhaus in Gillingham, Norfolk, England
Gillingham Hall ist ein rotes Backsteinherrenhaus aus der Jacobean-Zeit, das etwa um 1600 gebaut wurde und sich durch eine symmetrische Westfassade mit elf Achsen auszeichnet. Das Gebaude verfügt über Dreigeschoss-Giebelprojektionen mit Sprossenfenstern und wird durch eine schützende Mauer sowie Stallgebäude erganzt.
Das Herrenhaus entstand um das Jahr 1600 als Jacobean-Bau und erlebte spater umfangreiche Veranderungen in den nachfolgenden Jahrzehnten. Die Arbeiten des 18. und 19. Jahrhunderts brachten architektonische Verbesserungen und die Erweiterung des Gartens mit sich.
Der Hausherr John George Kenyon spielte im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der örtlichen katholischen Gemeinde. Er finanzierte den Bau von zwei Kirchen in der Region und hinterließ damit ein Vermächtnis der religiösen Gemeinschaft.
Das Gebaude ist ein schützenswertes Baudenkmal und befindet sich in Gillingham neben der Kirche St. Mary sowie anderen historischen Strukturen. Besucher sollten bedenken, dass es sich um einen privaten Wohnbereich handelt und von außen am besten erkundet werden kann.
Das Gebaude verfugt über einen Turm mit ungewöhnlicher Geometrie, der an der Basis quadratisch ist und nach oben in eine achteckige Form übergeht. Der Turm wird von einer bleibedeckten Kuppel gekront, auf der sich ein Glockenturm erhebt.
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