Wark-on-Tweed Castle, Mittelalterliche Festung in Carham, England
Wark on Tweed Castle ist eine mittelalterliche Burgruine in Carham, England, die auf einem künstlichen Erdhügel über dem Fluss Tweed liegt. Der Hügel ist von Gräben und Wällen umgeben, die den typischen Grundriss einer Motte-und-Bailey-Anlage bilden, von der heute noch Steinmauerreste erhalten sind.
Die Burg wurde im frühen 12. Jahrhundert als normannische Grenzfestung errichtet und wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrfach zwischen englischer und schottischer Kontrolle. Sie wurde wiederholt zerstört und wieder aufgebaut, bevor sie im späten Mittelalter endgültig aufgegeben wurde.
Die Burg liegt in einer Grenzregion, die jahrhundertelang zwischen England und Schottland umkämpft war, was dem Ort noch heute eine spürbare historische Schwere verleiht. Besucher können die Erdwälle und Gräben ablaufen und sich so ein Bild davon machen, wie die Anlage das umliegende Land kontrollierte.
Das Gelände ist über öffentliche Fußwege zugänglich und kann frei betreten werden, ohne dass eine Anmeldung oder ein Ticket erforderlich ist. Die Umgebung kann uneben sein, daher empfehlen sich festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden der Wälle und Gräben.
Die Anlage soll der Schauplatz der Geschichte um den Hosenbandorden gewesen sein, bei der König Eduard III. einer Dame einen gefallenen Strumpfband aufhob und den berühmten Ausruf tätigte. Diese Episode gilt als möglicher Ursprung eines der ältesten Ritterorden Englands, obwohl Historiker den genauen Ort nach wie vor diskutieren.
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