Revesby Abbey, Klosterruinen in Revesby, England
Revesby Abbey ist die Ruine eines Zisterzienerklosters in der flachen Lincolnshire-Landschaft, von dem heute nur noch Grundmauern und Erdwälle sichtbar sind. Die Überreste zeigen, wo sich einst die Klostergebäude, die Kirche und die Wirtschaftsgebäude erstreckten.
William de Roumare, Earl of Lincoln, gründete dieses Kloster 1143 als Teil der expandierenden Zisterzienser-Bewegung. Das Kloster schloss in der Mitte des 16. Jahrhunderts, als Heinrich VIII die englischen Klöster auflöste.
Die Zisterzienser hier bewirtschafteten ausgedehnte Ländereien und organisierten Märkte sowie Jahrmärkte, die das wirtschaftliche Leben der Region prägten. Besucher können heute noch die Auswirkungen dieser mittelalterlichen Aktivitäten in der Landschaft erkennen.
Der Ort ist frei zugänglich und befindet sich in ländlicher Umgebung, daher solltest du festes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen. Die Überreste sind nicht markiert oder eingezäunt, daher ist es sinnvoll, vorher Informationen zu sammeln, um die Gebäudelayouts zu verstehen.
Das Kloster war wirtschaftlich äußerst wohlhabend und generierte Einnahmen, die es zu einer der reichsten Institutionen der Region machten. Diese Finanzstärke spielte eine Rolle bei seiner Attraktivität während der Auflösungszeit unter Heinrich VIII.
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