Pleshey Castle, Motte-und-Bailey-Burg in Essex, England
Pleshey Castle ist eine Motte-and-Bailey-Burg in Essex mit einem großen künstlichen Hügel im Zentrum, umgeben von Gräben und einer befestigten Außenfläche. Die Ruinen zeigen, wo früher bedeutende Gebäude wie eine Kapelle und großer Saal standen.
Die Burg wurde zwischen 1096 und 1106 gebaut und diente Geoffrey de Mandeville als Residenz, einem normannischen Adligen der Zeit. Sie spielte eine wichtige Rolle als lokales Verwaltungszentrum in der mittelalterlichen Grafschaft Essex.
Die Anlage zeigt durch ihre Strukturen, wie mittelalterliche Menschen ihren Schutz organisierten und wo sie ihr alltägliches Leben verbrachten. Man kann heute noch erkennen, wo Wohnbereiche und Küchen lagen, was einen direkten Einblick in die damalige Lebensweise gibt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über offen und gut zugänglich, sodass Besucher die Erdwerke in ihrem eigenen Tempo erkunden können. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Boden uneben ist und insbesondere nach Regen rutschig sein kann.
Der künstliche Hügel zählt zu den größten seiner Art in Großbritannien und dominiertdas Landschaftsbild der Gegend bis heute sehr deutlich. Seine beeindruckende Größe verdankt sich der großzügigen Ressourcen, die in die anfängliche Befestigung investiert wurden.
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