Knap Hill, Neolithische archäologische Stätte in Alton, England
Knap Hill ist eine Siedlungsanlage aus der Jungsteinzeit auf einem Hügel bei Alton, mit Gräben und Wällen, die mehrere Bereiche voneinander trennen. Die Struktur besteht aus sieben Grabenabschnitten, die durch breite Durchgänge miteinander verbunden sind.
Die Anlage wurde um 3700 v. Chr. erbaut und gilt als einer der frühesten bekannten Siedlungsplätze dieser Art in England. Wissenschaftler entdeckten sie 1908 durch archäologische Grabungen und erkannten ihre Bedeutung für das Verständnis neolithischer Besiedlung.
Die Anlage wurde von Neolithiker:innen errichtet und trägt heute noch die Spuren mehrerer Bevölkerungsgruppen, die hier über Jahrtausende lebten. Besucher:innen können diese überlagerten Schichten der Vergangenheit in der Landschaft selbst ablesen.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar und liegt auf einem Hügel mit offener Aussicht auf die umliegende Landschaft. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden bei feuchtem Wetter schlammig sein kann.
Die genaue Funktion des Ortes bleibt bis heute rätselhaft, da die neolithische Bevölkerung keine erhaltenen Schriftzeugnisse hinterließ. Wissenschaftler diskutieren, ob es ein Versammlungsplatz, eine Schutzanlage oder etwas ganz anderes war.
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