Egmere medieval settlement, Archäologische Stätte in Walsingham, England.
Die Egmere-Siedlung ist eine archäologische Stätte in Norfolk mit drei unterschiedlichen Bereichen, die sichtbare und verborgene Überreste einer mittelalterlichen Gemeinde zeigen. Die Stätte umfasst Kirchenruinen, Grundmauern eines Herrenhauses und mittelalterliche Parzellen, die sich durch ein Tal erstrecken.
Die Siedlung war 1334 ein etabliertes Dorf mit etwa 31 steuerzahlenden Haushalten, geriet aber später in Verfall. Ein Jahrhundert später hatte die Ortschaft auf ein einzelnes Haus geschrumpft, was die großen sozialen Umbrüche jener Zeit widerspiegelt.
Die Überreste der St. Edmund's Church auf einem erhöhten Hügel zeigen, wie Kirchen im mittelalterlichen Norfolk in die Landschaft integriert wurden. Diese erhöhte Position war typisch für Siedlungen dieser Zeit und spiegelt die Bedeutung der Kirche im täglichen Leben wider.
Die Stätte verteilt sich auf beiden Seiten einer Nebenstraße zwischen North Creake, South Creake und Walsingham und ist für Besucher leicht zugänglich. Deutlich markierte Wege führen durch das Gelände und ermöglichen das Erkunden der verschiedenen archäologischen Bereiche ohne besondere Ausrüstung.
Die Stätte enthält ein umfassendes Netzwerk von mittelalterlichen Fischteichen und Wasserbauwerken, die Einblicke in die Landwirtschaft und Wasserwirtschaft der Zeit geben. Diese Strukturen zeigen, wie Bewohner die Topografie ihres Tals nutzten, um Ressourcen wie Fisch und Wasser zu bewirtschaften.
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