Haig Colliery, Historische Bergbaustätte in Whitehaven, England.
Haig Colliery ist ein ehemaliges Kohlebergwerk in Whitehaven an der Küste von Cumbria in Nordwestengland, das heute als geschütztes Denkmal eingestuft ist. Das Gelände liegt auf Klippen über dem Meer und umfasst noch erhaltene Maschinenhäuser, Förderanlagen und ein ehemaliges Kraftwerk aus der Industriezeit.
Die Anlage wurde zwischen 1914 und 1918 erbaut und nahm während des Ersten Weltkriegs den Betrieb auf. Sie schloss 1986 als letzte Tiefbaugrube in Cumbria und beendete damit eine lange Bergbautradition in der Region.
Der Name der Anlage erinnert an einen britischen Militärführer, was zeigt, wie eng die Region mit bestimmten historischen Persönlichkeiten verbunden war. Heute ist das Gelände ein Ort der Erinnerung, an dem Besucher die Überreste einer Arbeitswelt entdecken können, die das Leben der Menschen in Whitehaven über Generationen geprägt hat.
Die erhaltenen Gebäude und Förderanlagen sind gut von den Klippenpfaden rund um das Gelände zu sehen, was einen Rundgang zu Fuß empfehlenswert macht. Es lohnt sich, verschiedene Standpunkte einzunehmen, um die Anlage und den Meereshintergrund aus unterschiedlichen Winkeln zu betrachten.
Die Stollen der Mine erstreckten sich rund 6 Kilometer unter dem Meeresgrund, was diese Anlage zu einer der am weitesten reichenden unterseeischen Kohleabbauoperationen Englands machte. Die Bergleute arbeiteten also buchstäblich unter dem Atlantik, während die Förderanlage an der Klippe an der Oberfläche stand.
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