Rheola House, Georgianisches Landhaus in Glynneath, Vereinigtes Königreich
Rheola House ist ein georgianisches Herrenhaus in Glynneath mit weiß gestrichenen Mauern aus Bruchstein und schiefergedeckten Dächern, die asymmetrisch angeordnet sind. Die Fassade zeigt hohe Erkerboten, die diagonale Ausblicke über die walisische Landschaft ermöglichen.
Das Haus wurde zwischen 1812 und 1814 vom berühmten britischen Architekten John Nash für seinen Cousin John Edwards entworfen. Dieses Projekt entstand in der Schlussphase von Nashs privaten Bauaufträgen.
Im Inneren finden sich Räume wie die Bibliothek und das Speisezimmer mit aufwendigen Stuck-Arbeiten, die zeigen, wie die walisische Gentry des frühen 19. Jahrhunderts hier zusammenkam und ihren Alltag gestaltete. Diese Ausstattung spricht vom sozialen Leben jener Zeit.
Das Haus liegt auf etwa 47 Metern Höhe zwischen Glynneath und Resolven, umgeben von Gärten, die auf der Liste der historischen walisischen Parks eingetragen sind. Die Lage bietet gute Orientierungspunkte für Besucher, die die umliegenden Dörfer erkunden möchten.
Das Gebäude folgt Nashs Konzept der rustikalen Villa mit asymmetrischen Fassaden, bei dem auch die Schornsteine nach einem Stil des 16. Jahrhunderts gestaltet wurden. Diese archaische Designentscheidung kontrastiert mit der ansonsten zeitgenössischen georgianischen Architektur.
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