Haulbowline Lighthouse, Steinleuchtturm am Eingang von Carlingford Lough, Nordirland
Der Haulbowline-Leuchtturm ist ein etwa 34 Meter hohes Steingebäude, das auf einer halb versunkenen Felsformation am Eingang zur Carlingford Lough steht. Der verjüngte Turm markiert Navigationshindernisse und ist von dem Wasser der Lough umgeben, was ihn zu einem isolierten Bauwerk in der Bucht macht.
Der Leuchtturm wurde 1824 gebaut, nachdem Kaufleute aus Newry ihn forderten, um einen älteren und nicht mehr ausreichenden Leuchtturm zu ersetzen. Der ursprüngliche Leuchtturm am Cranfield Point war später durch Küstenerosion zerstört worden.
Der Leuchtturm war lange Zeit ein Zeichen für die Schifffahrt auf der Lough und prägte das Bild der Gegend für Seefahrer und Anwohner. Heute erinnert er an die Verbindung zwischen dem Meer und den Menschen, die hier leben und arbeiten.
Der Leuchtturm gibt alle zehn Sekunden drei weiße Blitzlichter ab und hat eine Reichweite von etwa 10 Seemeilen, was ihn für Schiffe weithin sichtbar macht. Seit 2011 funktioniert er vollautomatisch und ohne ständige Besatzung, was bedeutet, dass Besuche auf die Insel deutlich schwieriger sind.
Der Leuchtturm war 1965 einer der ersten großen Seeleuchtturme in Irland, der mit Fernüberwachung und automatischer elektrischer Steuerung ausgestattet wurde. Diese Technologie ermöglichte es, den Betrieb ohne ständige menschliche Besatzung zu gestalten, was für die damalige Zeit revolutionär war.
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