Woodwalton Fen, Naturschutzgebiet nahe Huntingdon, England
Woodwalton Fen ist ein Naturschutzgebiet in der Nähe von Huntingdon, das sich über feuchte Grasflächen, Hochmoore und Waldstücke erstreckt. Das Gelände beherbergt eine Vielfalt an Pflanzen einschließlich verschiedener Gräser, Seggen, Kräuter und Moose, die in den Feuchtgebieten gedeihen.
Ein Bankier namens Charles Rothschild erwarb das Gelände 1910 und errichtete 1911 ein Forschungshaus, womit er eines der ersten Naturschutzgebiete Englands gründete. Dies markierte den Beginn eines systematischen Schutzes dieses Feuchtgebietes, das sonst vielen ähnlichen Lebensräumen zum Opfer gefallen wäre.
Das Gelände wird von Vogelbeobachtern und Naturforschern besucht, die hier seltene Arten wie das Sumpf-Veilchen beobachten können. Der Ort ist für Naturfreunde ein Ort der Entdeckung, wo man die Stille und Lebendigkeit feuchter Lebensräume unmittelbar erleben kann.
Das Gelände ist über angelegte Wege zugänglich, auf denen Besucher Vögel, Libellen und Wildblumen beobachten können. Es ist empfehlenswert, wasserdichte Schuhe und Ferngläser mitzunehmen, da die Wege durch feuchte Bereiche führen und das Beobachten von Tieren in der Ferne häufig nötig ist.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnlich hohe Vielfalt an Insekten, darunter über 1000 Käferarten und 900 Schmetterlingsarten. Diese große Zahl von Insekten ist ein Zeichen für die gesunde Beschaffenheit dieses Lebensraums und macht den Ort zu einem weltweit wichtigen Studiengebiet für die Entomologie.
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