Holland Haven Marshes, Wissenschaftliches Schutzgebiet nahe Clacton-on-Sea, England.
Die Holland Haven Marshes sind ein Schutzgebiet an der Essexküste mit einer Fläche von etwa 209 Hektar, das aus Sumpfgebieten, Graslandschaften und einem Netzwerk aus wasserführenden Gräben besteht. Die Landschaft wird von Gezeiten und Salzwasser beeinflusst, was eine besondere Mischung aus Lebensräumen schafft.
Das Gebiet erhielt 1992 den Status eines Ortes von besonderem wissenschaftlichen Interesse, was seine ökologische Bedeutung für das britische Naturerbe anerkennt. Diese Bezeichnung schützt die Feuchtgebiete vor Beeinträchtigungen und sichert ihre Bedeutung als natürlicher Raum.
Die Marschen dienen als Bildungszentrum für Umweltstudien und ermöglichen Forschern und Studenten die Untersuchung von Küstenökosystemen.
Besucher können die offenen Bereiche über den Holland Haven Country Park betreten, der Parkplätze und öffentliche Einrichtungen anbietet. Ein Beobachtungsversteck für Vogelbeobachter ist vorhanden und der Zugang ist relativ flach und gut zugänglich.
Das Gebiet beherbergt national selten vorkommende Pflanzenarten wie die Brackwasser-Hahnenfuß und die Seegras-Segge, die wenige Menschen kennen. Zusätzlich lebt hier die Rote-Buch-Kriegsfliege, ein ebenso seltenes Insekt, das nur Vogelkundler und Insektenforscher regelmäßig beobachten.
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