Yarm Viaduct, Eisenbahnviadukt in Yarm, England.
Das Yarm Viaduct ist ein rotes Ziegelsteinbauwerk mit 43 Bögen, das sich über das Flusstal erstreckt und hauptsächlich aus Backsteinabschnitten besteht. Die beiden mittleren Spannweiten sind aus Stein und überqueren den Fluss, während die gesamte Konstruktion auf massiven Pfeilern ruht.
Das Viadukt wurde ab 1849 unter der Leitung des Ingenieurs Thomas Grainger entworfen und 1852 fertiggestellt, als es feierlich eröffnet wurde. Es war Teil der großen Eisenbahn-Expansionsprojekte der viktorianischen Ära, die den Norden Englands mit neuen Verbindungen erschlossen.
Die Struktur zeigt, wie Eisenbahnen die Stadt geprägt haben und wird heute noch von Einheimischen als Wahrzeichen wahrgenommen. Menschen gehen oft darunter hindurch oder betrachten die Bögen vom Fluss aus, was das Bauwerk in den Alltag der Region einwebt.
Das Viadukt ist vom Flussufer aus leicht erreichbar und kann von unten betrachtet werden, besonders vom Flussweg entlang des Tees. Man sollte bedenken, dass es sich um eine aktive Eisenbahnstrecke handelt und direkte Zugang von oben nicht öffentlich möglich ist.
Die Konstruktion ist bemerkenswert für ihre Zeit, da die Arbeiter nur einen Schilling pro Tag verdienten, während das gesamte Projekt erhebliche Kosten mit sich brachte. Diese wirtschaftlichen Details zeigen die Arbeitsintensität solcher viktorianischen Megaprojekte und die einfachen Löhne jener Epoche.
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