Charlotte Amalie, Karibische Hafenhauptstadt in Saint Thomas, Amerikanische Jungferninseln
Charlotte Amalie ist die Hauptstadt von Saint Thomas auf den Amerikanischen Jungferninseln und erstreckt sich entlang einer geschützten Bucht mit tiefen Gewässern. Die Stadt verteilt sich über drei Hügel vulkanischen Ursprungs, wo schmale Straßen zwischen Gebäuden aus der Zeit der dänischen Kolonialherrschaft und modernen Anlagen für den Kreuzfahrtverkehr verlaufen.
Die Dänen gründeten die Siedlung 1666 als Taphus und benannten sie 1691 nach ihrer Königin um. Die Stadt blieb bis 1917 unter skandinavischer Kontrolle, als die Vereinigten Staaten die Inseln erwarben und sie zu einem der wichtigsten Häfen in der Karibik entwickelten.
Der Name stammt von Königin Charlotte Amalie von Hessen-Kassel, die im späten 17. Jahrhundert Dänemark regierte. Händler errichteten entlang der Hafenpromenade Lagerhäuser mit charakteristischen roten Ziegeldächern, die bis heute als Geschäfte und Restaurants genutzt werden.
Die steilen Gassen im Zentrum erfordern Gehen zu Fuß, wobei bequeme Schuhe wegen der Pflastersteine und Anstiege ratsam sind. Der Hafen liegt nahe an den meisten historischen Gebäuden, sodass Besucher vom Anlegeplatz aus schnell das Stadtzentrum erreichen können.
Die Straßenlaternen aus der Kolonialzeit funktionierten ursprünglich mit Kerosin und wurden von Angestellten bei Einbruch der Dunkelheit angezündet. Einige dieser Laternen stehen noch heute an den Hängen und entlang der ältesten Gassen, obwohl sie längst elektrisch betrieben werden.
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