Aguada, Stadt im Westen Puerto Ricos
Aguada ist eine Gemeinde im Nordwesten von Puerto Rico, die an der Atlantikküste liegt und mehrere Stadtteile umfasst. Das Gebiet erstreckt sich von Küstenabschnitten über Wohngebiete bis hin zu landwirtschaftlich genutzten Flächen im Landesinneren.
Aguada wurde im 17. Jahrhundert als eines der frühen spanischen Siedlungsgebiete auf Puerto Rico gegründet und diente Schiffen als Anlaufpunkt für frisches Wasser. Die Gemeinde entwickelte sich mit der Zeit zu einem landwirtschaftlichen Zentrum, wobei Zuckerrohr und später Kokosnüsse die lokale Wirtschaft prägten.
Aguada ist für sein Kokosnussanbau bekannt, was ihm den Spitznamen „Ciudad del Coco
Die einzelnen Stadtteile der Gemeinde liegen weit auseinander, daher ist ein eigenes Fahrzeug die bequemste Möglichkeit, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Das Küstengebiet lässt sich am besten während der Tagesstunden erkunden, da einige Straßen in ländlichen Gebieten nicht gut beleuchtet sind.
Aguada ist einer der Orte auf Puerto Rico, die beanspruchen, der Landeplatz von Christoph Kolumbus bei seiner zweiten Reise im Jahr 1493 gewesen zu sein, obwohl dies bis heute nicht abschließend belegt ist. Diese Geschichte hat der Gemeinde einen besonderen Platz in der lokalen Erinnerung verschafft, auch wenn andere Orte auf der Insel denselben Anspruch erheben.
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