Bloomington, Universitätsstadt im Monroe County, Indiana
Bloomington ist eine Universitätsstadt im Monroe County im südlichen Indiana, die sich über sanfte Hügel erstreckt und Kalksteinfassaden mit schattigen Alleen verbindet. Der zentrale Campus grenzt an Wohnviertel mit niedrigen Häusern, während sich östlich davon Einkaufsstraßen und westlich Parks mit Wanderwegen befinden.
Die Gründung erfolgte 1818, als man den Ort zum Verwaltungssitz des neu geschaffenen Monroe County erklärte und erste Siedler aus Kentucky ankamen. Die Entscheidung, hier 1820 eine staatliche Universität anzusiedeln, veränderte den Charakter des Ortes endgültig und zog Gelehrte sowie Handwerker an.
Die Musikszene der Stadt lebt von den Auftritten regionaler Bands und von Jazzabenden in kleinen Clubs rund um den Courthouse Square, wo nach Sonnenuntergang oft Live-Musik zu hören ist. Lokale Brauereien öffnen ihre Türen für Studierende und Familien, die sich am Wochenende in den Biergärten versammeln und regionale Biere probieren.
Die meisten Viertel lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da Radwege die wichtigsten Bereiche miteinander verbinden. Wer im Herbst oder Frühling kommt, findet milderes Wetter und kann längere Spaziergänge durch die bewaldeten Hügel rund um die Stadt unternehmen.
Die Kalksteinbrüche in der Umgebung lieferten Material für bekannte Bauwerke im ganzen Land, darunter auch Teile des Pentagon in Washington. In einigen stillgelegten Steinbrüchen südlich der Stadt haben sich heute klare Seen gebildet, die von Anglern und Tauchern aufgesucht werden.
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