Danville, Unabhängige Stadt in Virginia, Vereinigte Staaten
Danville liegt am Dan River und erstreckt sich über eine Fläche mit Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und Grünflächen, die sich entlang des Flussufers verteilen. Die Innenstadt bewahrt ältere Backsteingebäude neben neueren Einrichtungen und vermittelt ein Bild kleinerer amerikanischer Städte im Süden.
Die Stadt wurde im späten 18. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich rasch zu einem Zentrum für Tabakhandel und Textilproduktion. Im April 1865 floh die konföderierte Regierung hierher und erklärte den Ort für kurze Zeit zur Hauptstadt, bevor sie endgültig kapitulierte.
Das Flussviertel verwandelt alte Lagerhäuser und Fabrikgebäude in Galerien, Ateliers und Veranstaltungsräume, die Besucher erkunden können. Viele dieser Räume sind für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigen, wie frühere Industriebauten heute kulturellen Zwecken dienen.
Wer die Stadt zu Fuß erkunden möchte, findet die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum in geringer Entfernung voneinander. Die öffentlichen Busse verbinden verschiedene Viertel, wobei Fahrpläne und Routen meist auf den Bedarf der Einwohner ausgerichtet sind.
Die Sutherlin Mansion diente im April 1865 als provisorisches Regierungsgebäude und bewahrt heute Möbel und Dokumente aus jener Zeit. Das Gebäude zeigt, wie ein privates Haus zur Kulisse historischer Entscheidungen wurde, als die konföderierte Führung hier ihre letzten Anordnungen traf.
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