Mackinacstraße, Wasserstraße zwischen den Halbinseln von Michigan, Vereinigte Staaten
Die Straits of Mackinac verbinden den Michigansee mit dem Huronsee durch einen etwa 48 Kilometer langen und bis zu 6 Kilometer breiten Kanal. Über das Wasser spannt sich die Mackinac Bridge, eine der längsten Hängebrücken Nordamerikas.
Französische Entdecker erreichten die Gewässer im 17. Jahrhundert und errichteten 1715 in der Nähe ein Fort. Die Brücke, die heute beide Ufer verbindet, wurde 1957 fertiggestellt und veränderte den Verkehr in der Region grundlegend.
Der Name Mackinac stammt aus der Sprache der Anishinaabe und bezieht sich auf die Form der gleichnamigen Insel in diesem Gewässer. Segelboote und Fähren sind heute die vorherrschenden Wasserfahrzeuge, während Frachter zwischen den Großen Seen pendeln.
Fähren verkehren von Mackinac City und St. Ignace zu einer Insel, auf der Autos verboten sind. Die Überfahrt dauert meist etwa eine Viertelstunde und hängt von den Wetterbedingungen ab.
Unter der Wasseroberfläche liegen mehr als ein Dutzend Schiffswracks, die heute ein geschütztes Tauchgebiet bilden. Einige dieser Wracks stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind in kaltem Wasser gut erhalten geblieben.
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