CBGB, Musikclub in Manhattan
CBGB war ein Musikclub in Lower Manhattan, der sich auf Liveauftritte von Bands spezialisierte. Der Raum war klein und ungepflegt, mit einer schlichten Bühne und einfacher Ausstattung, doch dies machte ihn zu einem der einflussreichsten Veranstaltungsorte der Rockmusikgeschichte.
Der Club öffnete 1973 als Ort für Countrymusik und entwickelte sich schnell zum Zentrum der aufstrebenden Punkbewegung. In den folgenden Jahrzehnten prägte er die amerikanische Rockmusik, bevor er 2006 endgültig geschlossen wurde.
Der Name CBGB bezieht sich auf Country, Bluegrass und Blues, doch die Besucher erlebten hier vor allem Punk- und New-Wave-Musik. Die regulären Künstler prägten den Sound einer ganzen Generation und machten den Ort zum Treffpunkt für Musiker und Fans dieser neuen Bewegungen.
Das ursprüngliche Gebäude existiert nicht mehr, aber der Ort ist an der Bowery im East Village noch zu finden und wird heute von einem Modegeschäft genutzt. Besucher können die Außenfassade sehen und die Geschichte des Ortes erkunden, indem sie die Nachbarschaft durchstreifen.
Trotz des Punk-Rufs war das Lokal nach den Musikgenres benannt, für die es ursprünglich gedacht war, aber niemals bekannt war. Die Ramones, Blondie und die Talking Heads spielten hier ihre ersten Auftritte, während der Club selbst unscheinbar und einfach blieb.
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