Islamic Cultural Center of New York, Moschee in Manhattan, USA
Das Islamic Cultural Center of New York ist eine Moschee in Manhattan, die sich über 4.480 Quadratmeter zwischen der 96. und 97. Straße erstreckt und eine Kuppel aus Kupfer sowie ein 40 Meter hohes Minarett besitzt. Der Hauptgebetsraum bietet Platz für 1.000 Menschen und ist um 29 Grad vom Straßenraster gedreht, damit er nach Mekka ausgerichtet bleibt.
Das Zentrum wurde 1991 eröffnet und stellte die erste eigens errichtete Moschee in New York City dar. Finanziert wurde der Bau durch Beiträge aus 46 muslimischen Ländern.
Das Zentrum folgt der Tradition des Gemeinschaftsgebets, wobei die Gebetszeiten dem Stand der Sonne entsprechen und nicht den Straßen ringsum. Diese Ausrichtung schafft einen Raum, der unabhängig vom Raster der Stadt funktioniert und den Alltag der Gläubigen strukturiert.
Der Besuch bietet Einblick in einen großen Gebetsraum ohne tragende Säulen, wodurch die gesamte Fläche offen bleibt. Die Architektur verbindet postmoderne Elemente mit traditionellen islamischen Formen, was sich an Kuppel und Minarett zeigt.
Vier sich kreuzende Stahlträger halten die Decke des Gebetsraums, sodass keine Säulen den Blick stören. Licht dringt durch geometrisch angeordnete Glasflächen und hohe Fensterreihen ein, die den Raum tagsüber erhellen.
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