White House, Plantage aus dem 18. Jahrhundert am Pamunkey River in der Nähe von White House in Virginia
White House ist eine Plantage im Osten Virginias, die Ende des 17. Jahrhunderts in georgianischem Stil erbaut wurde und nahe dem Pamunkey River liegt. Die Ruinen zeigen noch heute die Grundmauern des Herrenhauses und der Wirtschaftsgebäude, die einst die tägliche Arbeit von Feld und Vieh prägten.
Die Plantage wurde 1700 von Colonel John Lightfoot III gegründet und war später eine Residenz der Familie Custis, deren Martha später George Washington heiratete. Während des Bürgerkriegs 1862 brannten Unionstruppen die Gebäude ab, wo zuvor drei Häuser an derselben Stelle gestanden hatten.
Der Name des Ortes erinnert an die Familie Washington, die hier lange Zeit herrschte. Besucher können heute noch die Grundmauern und alten Ziegeln sehen, die zeigen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg lebten und arbeiteten.
Der Ort besteht hauptsächlich aus Ruinen und freiem Land, das erforschbar ist und einen direkten Blick auf die Geschichte ermöglicht. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Überreste der Gebäude teilweise in den Boden eingesunken sind.
Archäologische Grabungen von 1935 enthüllten Spuren von drei verschiedenen Häusern, die alle an derselben Stelle standen, wobei Ziegel aus vor 1700 die älteste Besiedlung zeigten. Diese Schichtung der Geschichte liegt unter dem heutigen Boden verborgen und erzählt von wiederkehrenden Zerstörungen und Wiederaufbauten.
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