Caneel Bay, Küstenbucht in St. John, Amerikanische Jungferninseln
Caneel Bay ist eine geschützte Bucht an der Nordwestküste von St. John im Nationalpark der Amerikanischen Jungferninseln. Die Bucht liegt auf einer Halbinsel und bietet mehrere Abschnitte mit hellem Sandstrand sowie direkten Zugang zum ruhigen Wasser.
Die Halbinsel war einst Teil einer Plantage, auf der Zucker und Gewürze angebaut wurden, bevor Laurence Rockefeller das Grundstück 1952 erwarb, um darauf ein Resort zu errichten. Dieser Kauf leitete den Wandel der Insel vom Ackerbau zum Tourismus ein.
Der Name Caneel leitet sich vom niederländischen Wort für Zimt ab, was an die Zeit erinnert, als auf der Insel Gewürze angebaut wurden. Wer heute am Ufer entlangläuft, findet kaum Spuren dieser Vergangenheit, aber der Name bleibt ein stiller Hinweis darauf.
Die Bucht ist für Schwimmer und Schnorchler zugänglich, am besten bei ruhigem Wetter und gutem Licht. Da vor Ort nur wenige Einrichtungen vorhanden sind, empfiehlt es sich, ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz mitzubringen.
Die Anlage wird auf der Grundlage einer Sondervereinbarung mit dem National Park Service genutzt, die ihr auf privatem Gelände innerhalb eines Bundesschutzgebiets einen steuer- und pachtfreien Status einräumt. Eine solche Konstellation ist in amerikanischen Nationalparks sehr ungewöhnlich.
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