Eyre Hall, Koloniale Plantage im Bezirk Northampton, Virginia, Vereinigte Staaten.
Eyre Hall ist ein georgisches Herrenhaus in Virginia mit aufwendiger Holzvertäfelung und ursprünglichen Möbeln in den Innenräumen. Die Wände zieren französische Wandtapeten mit Szenen von den Ufern des Bosporus, ergänzt durch erhaltene Nebengebäude, einen formalen Garten aus dem 19. Jahrhundert, einen Friedhof mit Grabtischen und die Ruinen eines Orangerie aus dem Jahr 1819.
Das Landgut erhielt 1668 seine erste Landvergabe an die Söhne von Thomas Eyre, wobei das heutige Herrenhaus 1760 von Littleton Eyre erbaut wurde. Der Besitz blieb über zwölf Generationen in derselben Familie, die das ursprüngliche Mobiliar, Bücher, Silbergegenstände und Porträts aus der Kolonialzeit bewahrte.
Das Herrenhaus spiegelt in seiner Raumaufteilung die Lebensweise der verschiedenen Menschen wider, die dort lebten. Die Anordnung der Zimmer und Flure zeigt deutlich, wie Besitzer, Gäste und versklavte Menschen in räumlicher Trennung lebten.
Das Anwesen ist relativ einsam gelegen, daher ist es sinnvoll, sich vorher über Besuchszeiten und den Zugang zu informieren. Besucher sollten mit längeren Gehwegen zwischen dem Herrenhaus und den Außengebäuden rechnen.
Das Anwesen bewahrt eine bemerkenswert vollständige Sammlung von Objekten aus der Kolonialzeit, die seit Generationen in den gleichen Händen blieb. Diese kontinuierliche Familienbeziehung ermöglicht einen seltenen Einblick in wie Menschen über Jahrhunderte hinweg in diesem Haus tatsächlich lebten.
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