F.H. Miller House, Davenport, Iowa
Das F.H. Miller House ist eine Residenz in Davenport, Iowa, die im Renaissance-Revival-Stil erbaut wurde und rote Backsteinfassaden mit verziertem Steinwerk aufweist. Das Gebäude besteht aus fünf Abschnitten an der Vorderseite mit einer zentralen Tür, italienatesken Fenstern und dekorativen Konsolen unter der Dachkante.
Das Haus wurde 1871 erbaut und erhielt seinen Namen von Frank H. Miller, einem Großhandelskaufmann für Lebensmittel. Nach Millers finanziellem Niedergang erwarb die katholische Diözese Davenport das Gebäude 1907 und machte es zur Residenz der Bischöfe James Davis und Henry Rohlman.
Das Haus war lange Zeit die Residenz von Bischöfen und spielte eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt. Seine Verbindung zur katholischen Diözese und zur Gründung des ersten Karmeliter-Klosters im Mittenwesten macht es zu einem bedeutsamen Ort für die lokale Gemeinschaft.
Das Haus kann von der Straße aus bewundert werden, da es nicht als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich ist, aber sein Äußeres zeigt die handwerklichen Details der Zeit. Die heutigen Besitzer bemühen sich, den ursprünglichen Stil und die Einrichtung so weit wie möglich zu bewahren, während sie das Gebäude als Veranstaltungsort und Unterkunft nutzen.
Der ursprüngliche Entwurf des Hauses beinhaltete ein Belvedere und ein Mansard-Dach mit Dachgauben, die heute nicht mehr vorhanden sind, was zeigt, wie sich die Gebäude im Laufe der Zeit verändern. Die Umwandlung von einer Privatresidenz zu verschiedenen Verwendungen, einschließlich Bischofsresidenz, Kloster und Gasthof, spiegelt die wechselvolle Geschichte Davenports wider.
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