Forestville, ghost town in Minnesota
Forestville ist eine verlassene Siedlung in Minnesota, die auf der National Register of Historic Places eingetragen ist. Die Ortschaft besteht aus ursprünglichen Gebäuden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, darunter ein Laden, Wohnhäuser und Handwerksstätten, die das frühe Alltagsleben dokumentieren.
Die erste Siedlung entstand um 1852, als Robert Foster Land beanspruchte und die Gemeinde aufbaute. Nach dem Sezessionskrieg begann der Niedergang, als die erwartete Eisenbahnverbindung ausblieb und viele Bewohner in andere Orte zogen.
Der Name Forestville bezieht sich auf die vielen Wälder, die diese Gegend einst prägten. Die Straßen und Gebäude spiegeln noch heute das Leben wider, das die Siedler des 19. Jahrhunderts aufbauten, mit dem Gemeinschaftsladen als zentralem Treffpunkt für tägliche Besorgungen und Austausch.
Der Ort ist von Ende Mai bis Oktober für Besucher zugänglich und ermöglicht Spaziergänge durch die alten Straßen. Es gibt Informationen vor Ort, um die Gebäude und deren Geschichte zu verstehen.
Die Meighen-Familie kaufte die Stadt um 1890 und verwandelte sie in eine große Farmoperation mit Ackerland und Viehbeständen. Dieses Kapitel zeigt, wie eine tote Gemeinde neue wirtschaftliche Funktionen erhielt.
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