Fort William Henry, Kolonialfort in New Harbor, Maine.
Fort William Henry ist eine Steinfestung in New Harbor, Maine, die aus einem zentralen runden Turm mit angrenzenden Steinmauern besteht. Das Gelände umfasst außerdem Ausgrabungsstätten und eine Ausstellung mit militärischen Artefakten aus der Kolonialzeit.
Der Gouverneur von Massachusetts ließ die Festung 1692 errichten, um die Nordgrenze Neuenglands gegen französische Angriffe zu schützen. Nur vier Jahre später, 1696, nahmen französische Truppen das Fort ein und zerstörten es, was die Kontrolle über die Region entscheidend veränderte.
Die Anlage liegt am Rand von Pemaquid Beach und zieht Besucher an, die sich für die frühe Geschichte Neuenglands interessieren. Vor Ort sind Informationstafeln aufgestellt, die erklären, welche Rolle englische Siedler, französische Truppen und einheimische Völker an diesem Ort gespielt haben.
Das Fort befindet sich am Ende der Pemaquid Beach Road und ist über einen kurzen Weg vom Parkplatz aus zu Fuß erreichbar. Von der Bastion aus hat man einen guten Blick auf die Bucht, und die Ausgrabungsstätten in der Nähe lassen sich ohne großen Aufwand erkunden.
Obwohl das Fort hauptsächlich aus Stein gebaut wurde, hatte es von Anfang an einen entscheidenden Schwachpunkt: Seine Wasserversorgung lag außerhalb der Mauern und war damit im Angriffsfall leicht abzuschneiden. Dieser Umstand erleichterte den französischen Truppen 1696 die Einnahme erheblich.
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