Fisher Hall, Universitätsgebäude im georgianischen Stil in Oxford, Ohio.
Fisher Hall ist ein Gebäude in georgianischem Stil an der Miami University in Oxford, Ohio, mit symmetrischer Fassade, doppelflügeligen Fenstern und klassischen Proportionen. Die Struktur erstreckt sich über drei Geschosse in T-Form und verfügt über mehrere Eingangsvorbereiche, wobei das oberste Geschoss einen Ballsaal beherbergt.
Das Gebäude wurde 1856 als Oxford Female College erbaut, ein Ort für die Ausbildung von Frauen in jener Zeit. Nach seiner Umwandlung in ein Sanatorium übernahm die Miami University das Gebäude 1925 als Studentenwohnheim.
Der Name des Gebäudes stammte von einem Wohltäter, der die Institution unterstützte, und spiegelt die Verbindung zwischen privater Großzügigkeit und akademischem Leben wider. Die räumliche Anordnung mit separaten Eingängen und sozialen Flächen zeigt, wie Studentenleben und formale Veranstaltungen hier eng miteinander verflochten waren.
Der Zugang zum Gebäude ist heute begrenzt, da es 1968 vollständig geschlossen wurde und nur noch Außenbesichtigungen möglich sind. Das Gelände der Miami University bietet ausreichend Platz zum Umgehen des Gebäudes und zum Betrachten seiner architektonischen Details.
Im April 1953 verschwand der Student Ronald Tammen spurlos aus dem Gebäude, wobei seine Sachen in seinem Zimmer zurückblieben, und wurde nie wieder gesehen. Dieser ungeklärte Fall ist den Studierenden der Miami University bis heute in Erinnerung geblieben.
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