Fort Cass, Militärfort in Charleston, Tennessee
Fort Cass war ein Militärstützpunkt im heutigen Charleston, Tennessee, am südlichen Ufer des Hiwassee-Flusses gelegen. Die Anlage erstreckte sich über das umliegende Flachland und diente als Sammel- und Durchgangspunkt für eine große Zahl von Menschen.
Der Ort wurde 1819 als föderales Verwaltungszentrum für indianische Angelegenheiten gegründet und 1835 in einen Militärposten umgewandelt. Diese Umwandlung spiegelte eine Wende in der Regierungspolitik gegenüber den Ureinwohnern wider und bereitete den Weg für die Ereignisse von 1838.
Fort Cass liegt in der Nähe des Hiwassee-Flusses und ist heute ein stiller Ort, der an eine der schmerzhaftesten Episoden der amerikanischen Geschichte erinnert. Besucher, die durch die Gegend gehen, können sich vorstellen, wie das Land damals ausgesehen haben muss, als Tausende von Menschen hier festgehalten wurden.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei festes Schuhwerk empfehlenswert ist, da das Gelände nahe dem Fluss uneben sein kann. Ein Besuch in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend ist angenehmer, da die Tennessee-Sonne im Sommer sehr stark sein kann.
Innerhalb des Forts wurden neun separate Lager eingerichtet, um die große Zahl der festgehaltenen Menschen zu verwalten. Diese Aufteilung machte das Lager zu einer der größten Internierungsanlagen, die auf amerikanischem Boden errichtet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.