Fort Nya Elfsborg, Schwedische Kolonialfestung aus dem 17. Jahrhundert in Elsinboro, Vereinigte Staaten.
Fort Nya Elfsborg war eine schwedische Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert am östlichen Ufer des Delaware River im heutigen Bundesstaat New Jersey. Die Anlage bestand aus Erdwällen und hölzernen Palisaden, die Kanonen trugen und den Fluss kontrollieren sollten.
Gouverneur Johan Printz ließ das Fort 1643 errichten, um den Flusshandel zu sichern und die niederländische Ausdehnung einzudämmen. Die Schweden gaben den Posten jedoch schon wenige Jahre später auf, da er kaum zu verteidigen und gesundheitlich belastend war.
Die Festung war ein wichtiger Handelsposten mit schwedischer Architektur, der die Siedler an ihre Heimat erinnerte. Diese Art von Befestigung war typisch für schwedische Kolonien in Nordamerika und prägte den Charakter der Region.
Das ursprüngliche Fort liegt heute unter Wasser bei Elsinboro Point, sodass keine Mauerreste mehr zu sehen sind. In der Nähe der Elsinboro Township School steht ein schwarzes Gedenkmonument, das den Ort markiert.
Soldaten nannten den Posten 'Mosquito Fort', weil der sumpfige Untergrund so viele Stechmücken anzog, dass Stiche und Schwellungen zum Alltag gehörten. Der Spitzname tauchte in mehreren Kolonialberichten auf und ist bis heute mit dem Ort verbunden.
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