Frederick Douglass Square Historic District, Historischer Bezirk in Lower Roxbury, Boston, Massachusetts.
Das Frederick Douglass Square Historic District ist ein Wohnviertel in Lower Roxbury mit viktorianischen Reihenhäusern aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Häuser erstrecken sich entlang mehrerer Straßen und zeigen architektonische Stile wie Second Empire und Queen Anne.
Das Gebiet entstand in den 1860er Jahren, als eine Salzmarsch aufgefüllt und in Wohnraum umgewandelt wurde. Bauherr Robert Treat Paine Jr. schuf hunderte von Häusern, um Arbeiter und Einwandererfamilien unterzubringen.
Der Platz ist nach Frederick Douglass benannt, dem berühmten Abolitionist und Redner, was die Bedeutung des Ortes für die schwarze Geschichte Bostons widerspiegelt. Besucher sehen heute noch die stattlichen Reihenhäuser, die einst Arbeiterfamilien aufnahmen und das Viertel prägen.
Das Viertel ist zu Fuß erkundbar und zeigt über 70 Häuser mit unterschiedlichen Details aus der viktorianischen Zeit. Die beste Zeit zum Besuch ist tagsüber, wenn das Licht die Architektur betont.
Anfangs konnten Käufer ihre Häuser mit einer niedrigen Anzahlung kaufen und erhielten günstige Hypotheken über mehrere Jahre. Dieses Angebot machte Hausbesitz für Arbeiterfamilien erstmals erreichbar und prägte die soziale Struktur des Viertels nachhaltig.
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