Fort Hancock, Militärfort in Sandy Hook, Vereinigte Staaten
Fort Hancock ist eine ehemalige Küstenverteidigungsanlage am nördlichen Ende der Halbinsel Sandy Hook in New Jersey. Die Anlage umfasst Geschützbatterien aus Beton, unterirdische Gänge und Backsteingebäude, die über ein weites Gelände verstreut liegen.
Die Basis entstand 1895 zum Schutz des Hafens von New York vor möglichen Angriffen vom Meer. Im Zweiten Weltkrieg waren hier bis zu 7.000 Soldaten stationiert, bevor die Anlage 1974 geschlossen wurde.
Die Bezeichnung ehrt General Winfield Scott Hancock, einen hochrangigen Offizier im Amerikanischen Bürgerkrieg. Heute bewahren die leerstehenden Kasernen und Offiziershäuser entlang der Straßen das Erscheinungsbild einer militärischen Siedlung, die man zu Fuß durchqueren kann.
Ranger führen im Sommer durch die Battery Potter und die Mörser-Batterie, die Touren finden täglich zwischen 9 und 17 Uhr statt. Viele Gebäude sind jedoch nicht zugänglich und man läuft über offenes Gelände, daher sind festes Schuhwerk und Wetterschutz ratsam.
Der unterirdische Tunnelkomplex, ursprünglich zur Lagerung von Munition gedacht, diente später als geheimer Befehlsstand für die Verteidigung von New York City. In den tiefsten Kammern befinden sich noch Lüftungsanlagen und Schalttafeln aus der Zeit des Kalten Krieges.
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