Fort kent, Historische Festung in Fort Kent, Maine, Vereinigte Staaten.
Fort Kent ist ein zweistöckiges Blockhaus aus Zedernholz an der Grenze zwischen Maine und der kanadischen Provinz New Brunswick. Die Wände sind mit Schießscharten für Gewehre und Kanonen versehen, die auf beiden Stockwerken in unterschiedlicher Höhe angebracht sind.
Das Blockhaus wurde 1838 während eines Grenzstreits zwischen den USA und Großbritannien über das Gebiet zwischen Maine und New Brunswick errichtet. Es ist das einzige erhaltene Bauwerk aus dem sogenannten Aroostook-Krieg, einem Konflikt, der nie zu offenen Gefechten führte.
Fort Kent markiert den nördlichsten Startpunkt der US Route 1, die sich von hier bis nach Key West in Florida erstreckt. Reisende halten hier oft an, um ein Foto am Straßenschild zu machen und den symbolischen Beginn dieser langen Küstenroute zu feiern.
Das Blockhaus ist nur in den wärmeren Monaten geöffnet, daher empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten vor der Anreise zu prüfen. Im Inneren gibt es Museumstafeln, die den historischen Kontext erklären und den Besuch anschaulicher machen.
Die Baumstämme des Blockhauses wurden von Hand mit Äxten behauen und zeigen noch heute die Spuren dieser Arbeit. Diese Technik war in abgelegenen Grenzgebieten verbreitet, wo weder Sägemühlen noch moderne Werkzeuge verfügbar waren.
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