Greenwood Avenue Historic District, historic district in Connecticut, United States
Das Greenwood Avenue Historic District ist ein Viertel in Bethel, Connecticut, das aus Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert mit griechischer und italienischer Renaissance-Architektur besteht. Die einstöckigen bis dreistöckigen Holz- und Backsteingebäude säumen mehrere Straßen, darunter Greenwood Avenue, P. T. Barnum Square und Depot Place, und bieten einen erhaltenen Überblick über eine kleine amerikanische Stadtentwicklung.
Bethel wurde 1855 als eigenständige Stadt gegründet, nachdem es ursprünglich Teil von Danbury war, kam aber erst mit dem Eisenbahnbau von 1852 zu Wachstum. Die Gegend wurde schnell zum Geschäftszentrum, beeinflusst durch Hutfabriken und die Eisenbahn, während wichtige Bauwerke wie das Seth Seelye House um 1842 und das Bethel Opera House um 1848 entstanden.
Der Name Greenwood Avenue leitet sich vom ursprünglichen Layout des Geländes ab, wo grüne Wiesen die frühe Siedlung prägten. Heute zeigt sich die Gegend in ihrem täglichen Leben als ruhiger Wohnbereich mit Geschäften, einem Kulturhaus und einer Bibliothek, wo lange ansässige Familien ihre Häuser pflegen und ihre Geschichte weitergeben.
Das Viertel ist klein und leicht zu Fuß zu durchqueren, mit großen Bäumen, die die Gehwegen beschatten und angenehm spazieren ermöglichen. Einige Gebäude sind heute Geschäfte und Restaurants, während andere wie die Seth Seelye House als Bibliothek dienen, was praktische Haltestellen beim Erkunden bietet.
Das Viertel wurde von dem berühmten Zirkusimpresario P. T. Barnum beeinflusst, der in Bethel geboren wurde und der Stadt 1881 einen öffentlichen Platz schenkte. Der Platz enthält eine Bronzestatue eines Doughboy-Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, die von Ernest Moore Viquesney geschaffen wurde, was einer kleinen Stadt eine nationale künstlerische Bedeutung verlieh.
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