Hancock Cemetery, Friedhof in den Vereinigten Staaten
Hancock Cemetery ist ein Bestattungsplatz in Quincy, Massachusetts, der seit etwa 1640 besteht und etwa 2 Hektar umfasst. Der Friedhof enthält eine Vielzahl von Grabsteinen in verschiedenen Stilen, von einfachen bis zu detailliert geschnitzten Steinen, und liegt gegenüber der United First Parish Church.
Der Friedhof wurde um 1640 gegründet und diente als Hauptbestattungsort bis etwa 1854. John Adams und andere Bürger kauften das Land 1809 und richteten es als reinen Bestattungsplatz ein, um es vor Tierweidung zu schützen.
Der Friedhof trägt den Namen von Reverend John Hancock Jr., dem Vater des amerikanischen Revolutionsführers John Hancock. Die Grabsteine zeigen verschiedene Stilrichtungen, von kolonialen Symbolen wie geflügelten Schädeln bis zu klassischen Designs, die die künstlerischen Vorlieben verschiedener Epochen widerspiegeln.
Der Friedhof ist leicht zugänglich und bietet ruhige Wege zwischen den Grabsteinen mit Bäumen, die Schattenplätze zum Verweilen schaffen. Besucher sollten bedenken, dass Rubbings von Steinen nicht erlaubt sind und sie nicht auf oder gegen die Grabsteine lehnen sollten, um ihre Erhaltung zu schützen.
Zwei US-Präsidenten, John Adams und John Quincy Adams, wurden hier ursprünglich begraben, bevor ihre Überreste später in eine spezielle Krypta in der gegenüberliegenden Kirche verlegt wurden. Diese Versetzung macht den Friedhof zu einem wichtigen Ort, um die Umstände der frühen amerikanischen Geschichte zu verstehen.
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