Hancock Cemetery, Friedhof in den Vereinigten Staaten
Der Hancock Cemetery ist ein historischer Friedhof in Quincy, Massachusetts, der gegenüber der United First Parish Church liegt und eine Fläche von etwa 8.000 Quadratmetern einnimmt. Die Grabsteine stammen aus verschiedenen Epochen, von schlichten Markierungen bis zu aufwendig beschrifteten Steinen aus der Kolonialzeit.
Der Friedhof wurde um 1640 gegründet und diente der Gemeinde mehr als zwei Jahrhunderte lang als Hauptbegräbnisstätte. Im Jahr 1809 erwarben John Adams und andere Bürger das Grundstück offiziell, um es vor Weidetieren zu schützen und seinen Fortbestand zu sichern.
Der Friedhof trägt den Namen von Reverend John Hancock Jr., dem Vater des amerikanischen Revolutionsführers John Hancock. Die Grabsteine zeigen verschiedene Stilrichtungen, von kolonialen Symbolen wie geflügelten Schädeln bis zu klassischen Designs, die die künstlerischen Vorlieben verschiedener Epochen widerspiegeln.
Der Friedhof ist zu Fuß gut zu erkunden, mit Wegen zwischen den Grabsteinen und Bäumen, die Schatten spenden. Besucher sollten die Grabsteine nicht berühren, anlehnen oder Abreibungen davon anfertigen, um die Steine zu schonen.
Zwei amerikanische Präsidenten, John Adams und John Quincy Adams, wurden ursprünglich auf diesem Friedhof begraben, bevor ihre sterblichen Überreste in eine Gruft in der gegenüberliegenden Kirche überführt wurden. Diese Verlegung macht den Ort zu einem seltenen Beispiel dafür, wie sich Bestattungspraktiken in der frühen amerikanischen Geschichte veränderten.
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