Herman Gardens, Öffentlicher Wohnkomplex in Detroit Nordwest, USA
Herman Gardens war ein öffentliches Wohnprojekt im Nordwesten von Detroit, bestehend aus zweistöckigen Gebäuden, die sich über ein großes Gelände an der Kreuzung von Joy Road und Southfield Freeway erstreckten. Das Gelände beherbergte ursprünglich rund 2.100 Wohneinheiten, die in mehrere Wohnblöcke aufgeteilt waren.
Das Projekt wurde 1943 errichtet, um den Wohnungsmangel in Detroit während des Zweiten Weltkriegs zu lindern, als die Industrieproduktion der Stadt auf Hochtouren lief. Über mehr als sechs Jahrzehnte blieb es eines der größten Wohnprojekte im Nordwesten der Stadt, bevor es schließlich abgerissen wurde.
Herman Gardens war über Jahrzehnte ein Ort, an dem Familien aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen Tür an Tür lebten, was dem Nordwesten Detroits sein soziales Gesicht gab. Heute erinnert der Name Gardenview Estates an dieses Erbe, während ein neues Gemeinschaftszentrum für Jugendliche auf dem Gelände steht.
Das Gelände liegt an einer belebten Kreuzung im Nordwesten von Detroit und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Da es sich um ein Wohngebiet handelt, empfiehlt es sich, rücksichtsvoll gegenüber den Anwohnern zu sein.
Nach dem Abriss wurde das Gelände in Gardenview Estates umgewandelt, ein gemischt genutztes Wohnprojekt, das auch ein Jugendzentrum des Boys and Girls Club umfasst. Damit ist es eines der wenigen Beispiele in Detroit, bei dem ein abgerissenes Sozialprojekt durch einen Neubau mit gemischten Einkommensstufen ersetzt wurde.
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