Irishtown Bend, Historisches Viertel am Ufer des Cuyahoga River, Cleveland, Vereinigte Staaten
Irishtown Bend ist ein historisches Viertel am Westufer des Flusses Cuyahoga zwischen der West 25th Street und der Detroit Avenue, wo sich das Gelände steil zu einem Flussmeander absenkt. Die erhaltene Topografie zeigt noch immer das charakteristische Erscheinungsbild mit Hügeln über dem Flussufer, die den Alltag der früheren Bewohner prägte.
Irish-Einwanderer gründeten die Siedlung um 1830 und arbeiteten als Kanalarbeiter und Hafenarbeiter beim Aufbau der lokalen Infrastruktur. Das Viertel wuchs um 1900 zu einer osteuropäischen Gemeinde, bevor es 1990 als Archäologischer Bezirk anerkannt wurde.
Der Kirchturm von Saint Malachi, erbaut 1868, prägt das Viertel bis heute als markantes Wahrzeichen. Das Gotteshaus war einst der Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Lebens für die irische Bevölkerung und bleibt ein spirituelles Symbol ihrer Präsenz am Westufer.
Das Gebiet ist am besten zu Fuß erkundet, um die steilen Hügel und engen Straßen unmittelbar zu erleben. Die beste Orientierung bietet ein Ausgangspunkt an der Detroit Avenue oder West 25th Street, von wo aus man das Viertel nach Belieben erkunden kann.
Archäologische Ausgrabungen von 1987 bis 1989 brachten Hunderte von Objekten ans Licht, die die alltäglichen Handwerkungen von Hafenarbeitern, Polizisten und Anwohnern dokumentierten. Diese Funde bilden die Grundlage für das heutige Verständnis von Alltagsleben im 19. Jahrhundert an diesem Flussort.
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