John Rankin House, Untergrundbahnhof-Hausmuseum in Ripley, Vereinigte Staaten.
Das John Rankin House ist ein Backsteingebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, das auf einem Hügel am Rande von Ripley im US-Bundesstaat Ohio liegt und als Hausmuseum geöffnet ist. Die Innenräume im Erdgeschoss zeigen noch originale breite Holzdielen und einen zentralen Flur, der das Haus in vier Zimmer aufteilt.
Das Haus wurde 1828 errichtet und diente dem presbyterianischen Pfarrer John Rankin und seiner Familie als Wohnsitz. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte nutzten sie es als geheimen Zwischenstopp für Menschen, die der Sklaverei zu entkommen versuchten.
Das Haus steht auf einem Hügel direkt über dem Ohio River und bietet einen weiten Blick auf das Wasser, das einst die Grenze zwischen freien Staaten und Sklavenhalterstaaten bildete. Besucher können heute noch die steile Treppe hinaufgehen, die früher von Flüchtenden genutzt wurde, um das Haus zu erreichen.
Das Museum öffnet saisonal von Frühjahr bis Herbst, mit eingeschränkten Öffnungszeiten unter der Woche, und bietet geführte Rundgänge an. Der Aufstieg zum Haus über einen steilen Hügel erfordert etwas Gehvermögen, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Harriet Beecher Stowe, die Autorin von Onkel Toms Hütte, soll durch die Geschichten der Familie Rankin zu ihrem Roman inspiriert worden sein. Einige Forscher gehen davon aus, dass die Figur der Eliza, die das Eis überquert, direkt auf Berichten basiert, die John Rankin gesammelt hatte.
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