Julia C. Lathrop Homes, Öffentlicher Wohnkomplex im Norden von Chicago, Vereinigte Staaten.
Julia C. Lathrop Homes ist ein Wohnkomplex auf der Nordseite von Chicago mit Backstein-Reihenhäusern und Apartmentgebäuden, die durch Bögen verbunden und von gepflegten Innenhöfen umgeben sind. Die Gebäude sind über landschaftlich gestaltete Gärten miteinander vernetzt, die den Raum zwischen den Gebäuden strukturieren.
Der Komplex wurde zwischen 1933 und 1936 als Teil der New-Deal-Bauprogramme errichtet und stellte eine der ersten Bundeswohnungsinitiativen Chicagos dar. Diese Entwicklung entstand während der Weltwirtschaftskrise, um Familien mit bescheidenen Mitteln Zugang zu anständigem Wohnraum zu verschaffen.
Der Komplex war lange Zeit ein Ort der Segregation, wurde aber zu einem integrierten Wohnviertel, das die sich ändernden sozialen Verhältnisse in Chicagos Wohnungswesen widerspiegelt. Heute können Besucher sehen, wie verschiedene Gemeinschaften nebeneinander leben und den öffentlichen Raum teilen.
Der Ort ist für Besucher zugänglich, die einen Spaziergang durch ein bestehendes Wohnviertel mit architektonischem Interesse machen möchten. Es ist am besten, früh am Tag zu kommen, wenn weniger Menschen unterwegs sind und die Ruhe des Ortes am ehesten zu spüren ist.
Das Gelände verfügt über ein 11 Hektar großes Grünflächensystem mit einem Flussuferweg, einer Kajak-Startrampe und dem Elizabeth-Wood-Park, der der Gemeinde zur Verfügung steht. Diese Wasserzugang- und Parkflächen sind in vielen innerstädtischen Wohnkomplexen selten und machen den Ort zu etwas Besonderem.
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