Keiter Mound, Indianische Grabstätte in Wilmington, Ohio, Vereinigte Staaten.
Der Keiter Mound ist ein prähistorischer Grabhügel in der Nähe von Wilmington, der sich auf einem bewaldeten Hügel befindet. Er ragt etwa 1,7 Meter in die Höhe und erstreckt sich etwa 18 Meter von Norden nach Süden sowie etwa 20 Meter von Osten nach Westen.
Das Bauwerk wurde zwischen etwa 500 v. Chr. und 500 n. Chr. von Hopewellian-Völkern als Begräbnisstätte errichtet. Diese Zeit zeigt, wie sich zeremonielle Bestattungspraktiken in der Region Ohio Valley entwickelt und verankert hatten.
Der Hügel liegt abseits und deutet darauf hin, dass kleine Gruppen von mobilen Jägern ihn für zeremonielle Praktiken in der Ohio-Valley-Region nutzten. Diese abgelegene Lage spiegelt eine spirituelle Verbindung zu landschaftlichen Merkmalen wider, die für die damaligen Gemeinden wichtig war.
Das Gelände befindet sich auf privatem Grundstück und wurde in großem Umfang nicht ausgegraben, daher ist Zugang nur mit vorheriger Genehmigung möglich. Besucher sollten sich an die örtlichen Behörden wenden, um Besichtigungen oder Forschungsarbeiten zu koordinieren.
Der Hügel bietet von seinem 8-Hektar-Plateau einen strategischen Blick auf den Anderson Fork und unterscheidet sich dadurch von anderen Hopewellian-Konstruktionen in der Gegend. Diese erhöhte Position deutet darauf hin, dass seine Erbauer die Landschaft absichtlich zur Wahrtung von Verbindungen zu diesem Wasserlauf wählten.
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