Kingsland Explosion, Munitionsfabrik aus dem Ersten Weltkrieg in Kearny, Vereinigte Staaten.
Die Kingsland-Fabrik war eine Munitionsfabrik der Canadian Car and Foundry Company in Kearny, die während des Ersten Weltkriegs Artillerieshellen für Russland und Großbritannien herstellte. Die Anlage erstreck sich über mehrere Industriegebäude im Norden von New Jersey, nicht weit von Manhattan entfernt.
Am 11. Januar 1917 ereignete sich eine Serie von Explosionen in der Fabrik, bei der etwa 500.000 Granaten während mehrerer Stunden freigesetzt wurden. Das Ereignis war eines der größten Industrieunglücke der Kriegszeit und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Risiken der Munitionsproduktion.
Die Arbeiterin Tessie McNamara handelte schnell, um ihre Kolleginnen zu warnen, und wurde zum Symbol für Verantwortung und schnelle Reaktion in Notfällen. Ihre Geschichte zeigt, wie Menschen in der Fabrik während des Krieges zusammenarbeiteten, um andere zu schützen.
Das Gelände kann heute besucht werden und wird durch eine Gedenkplakette und das noch stehende Schornstein des ursprünglichen Ortes gekennzeichnet. Es ist leicht zu finden und bietet einen zugänglichen Blick auf diesen wichtigen historischen Ort.
Ein Mann namens Theodore Wozniak, der verdächtigt wurde, das Feuer absichtlich gelegt zu haben, verschwand nach dem Unglück. Die Umstände seines Verschwindens und mögliche Verbindungen zu Deutschland blieben lange Zeit unklar und fesselten die öffentliche Aufmerksamkeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.