Lechmere-Viadukt, Bogenbrücke über den Charles River in Boston, Vereinigte Staaten.
Der Lechmere Viadukt ist eine Bogenbrücke über den Charles River mit zehn Spannweiten aus Beton, die Bostons West End mit Ost-Cambridge verbindet. Die Struktur erstreckt sich über etwa 520 Meter und trägt heute Verkehr der MBTA-Straßenbahn.
Der Bau wurde von der Pennsylvania Steel Company und dem Architekturbüro Holbrook, Cabot and Rollins durchgeführt und 1912 für den Straßenbahnverkehr eröffnet. Diese Konstruktion war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des öffentlichen Verkehrsnetzes von Boston zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Viadukt ist Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems der Stadt und befördert täglich Fahrgäste der Green Line zwischen Cambridge und der Innenstadt. Sie verbindet zwei Stadtteile und prägt das Erscheinungsbild dieser Gegend.
Der Viadukt ist für Fußgänger zugänglich und bietet Ausblicke auf den Charles River, besonders wenn man von den Bahnsteigen oder in der Nähe des Bauwerks entlang geht. Die beste Zeit zum Besuchen ist tagsüber, wenn die Sicht am klaren ist und man die Architektur gut erkennen kann.
Das Bauwerk enthält einen seltenen beweglichen Bascule-Mechanismus, der es ermöglicht, dass Teile der Brücke hochgeklappt werden können, um Schiffe unter ihr hindurchzulassen. Dieser Mechanismus wird heute selten benutzt, bleibt aber ein faszinierendes Überbleibsel der maritimen Verkehrsanforderungen des frühen 20. Jahrhunderts.
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