Long Island City Courthouse, Gefängnis in den Vereinigten Staaten
Das Long Island City Courthouse ist ein Neo-English-Renaissance-Gebäude aus Stein an der Court Square in Queens, das vier Geschosse mit großflächigen Fensteroffnungen und verzierten Details aufweist. Der Komplex erstreckt sich über etwa zwei Hektar und beherbergt heute das Civil Term des Supreme Court für Queens County, während die ursprünglichen Justizbüros und Gefängnisse durch moderne Funktionen ersetzt wurden.
Die Konstruktion begann 1874 unter der Leitung des Architekten George Hathorne, und der Bau wurde später durch einen Brand beschädigt. In den frühen 1900er Jahren überarbeitete Peter M. Coco das Gebäude und vergrößerte es von zwei auf vier Geschosse, um mehr Funktionen wie Straf- und Bezirksgericht sowie Staatsanwalt- und Sheriffsburos zu unterstützen.
Das Gerichtsgebäude war zentral für die Verlagerung des Verwaltungssitzes des Queens County von Jamaica nach Long Island City und symbolisiert den Wandel der Stadt im 19. Jahrhundert. Die imposante Steinfassade und die Lage am Court Square spiegeln wider, wie die Architektur damals Respekt vor dem Rechtssystem ausdrücken sollte.
Das Gebäude liegt an einem gut erreichbaren Ort in Court Square mit guter Verkehrsanbindung und ist als Fußgänger leicht zugänglich. Die Umgebung bietet Parkmöglichkeiten im komplexzugehörigen Parkhaus und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen.
Das Gebäude war ursprünglich zwei Stockwerke hoch und erhielt erst nach einem Feuer die charakteristische viergeschossige Form, als es als Arbeitsplatz und Justizkomplex wieder aufgebaut wurde. Ein besonderes Merkmal ist der Gerichtssaal mit Bleiglasfenstern, der bei den letzten Renovierungen bewusst restauriert wurde.
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