Midwest Roadside Safety Facility, Forschungszentrum an der Universität Nebraska-Lincoln, Vereinigte Staaten
Die Midwest Roadside Safety Facility ist ein Forschungszentrum der Universität von Nebraska-Lincoln, das sich auf Fahrzeugunfallprüfungen und die Bewertung von Straßensicherheitsmerkmalen spezialisiert. Die Einrichtung nutzt groß angelegte Versuche und Computersimulationen, um die Wirksamkeit von Schutzvorrichtungen wie Leitplanken, Betonbarrieren und Stoßdämpfersystemen zu testen.
Die Einrichtung wurde 1974 gegründet und entwickelte sich aus einem kleinen Team, das von der Straßenbehörde Nebraskas finanziert wurde, zu einem großen Forschungszentrum. Im Laufe der Jahre unterstützte sie mehrere Bundesstaaten und Agenturen bei der Verbesserung ihrer Sicherheitsstandards.
Die Einrichtung arbeitet mit Verkehrsbehörden aus mehreren Bundesstaaten zusammen und hat sich als wichtiges Zentrum für den Austausch von Forschungsergebnissen zur Straßensicherheit etabliert. Besucher können die praktischen Auswirkungen dieser Zusammenarbeit in Form von verbesserten Sicherheitsstandards auf Highways in der ganzen Region sehen.
Besucher sollten beachten, dass die Anlage sich an einem Flughafen befindet und daher Zugang und Besichtigungen begrenzt sein können. Es ist ratsam, im Voraus Informationen über mögliche Besichtigungen oder Führungen einzuholen, da nicht alle Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Das Zentrum entwickelte ein spezielles Schutzsystem namens SAFER-Barrier mit Schaumstoff-Kern, das erstmals bei dem berühmten Autorennnen in Indianapolis eingebaut wurde. Dieses System hat sich bewährt und wird seitdem als Sicherheitsstandard für hochenergetische Aufprallenergien verwendet.
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