National Audio-Visual Conservation Center, audiovisual archive of the Library of Congress
Das National Audio-Visual Conservation Center ist ein Archiv- und Lagerkomplex in Culpeper County, das vom Kongress der USA betrieben wird und Millionen von Filmen, Fernsehsendungen und Tonaufnahmen aufbewahrt. Die Anlage verfügt über etwa 140 Kilometer Regale in unterirdischen Gewölben, die für stabile Temperaturen und optimale Lagerbedingungen sorgen.
Der Ort wurde ursprünglich in den 1960er Jahren als unterirdischer Bunker für den Schutz von Bundesreservegeld während des Kalten Krieges gebaut. Nach dem Kalten Krieg wurde der sichere Bunker 1997 in ein audiovisuelles Archiv umgewandelt und 2007 offiziell eröffnet.
Der Name "Conservation Center" verweist auf die Aufgabe der Einrichtung, audiovisuelle Werke für zukünftige Generationen zu bewahren. Besucher sehen in den öffentlichen Bereichen und bei Veranstaltungen, wie dieser Ort Filmgeschichte und Rundfunktraditionen lebendig hält und damit ein Bewusstsein für die eigene mediale Vergangenheit schafft.
Der Außenbereich ist für Besucher zugänglich, doch Führungen durch die inneren Magazine sind nur bei speziellen Veranstaltungen wie dem jährlichen "Open House" im Herbst möglich. Das Gelände verfügt über ein Theater mit etwa 200 Plätzen, in dem regelmäßig kostenlose Filmvorführungen und Veranstaltungen stattfinden.
Das Gebäude wurde als Atombunker der Federal Reserve errichtet und mit massiven Betonmauern, speziellen Abdichtungen und unterirdischen Systemen zur Unterstützung von Personal ausgestattet. Diese ursprüngliche Struktur bietet heute natürliche Isolierung, die die Lagerung ohne übermäßige Heiz- oder Kühlsysteme ermöglicht.
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