National High Magnetic Field Laboratory, Forschungsinstitut in Florida, USA
Das National High Magnetic Field Laboratory, auch als MagLab bekannt, ist ein Forschungsinstitut in Tallahassee, Florida, das von der Florida State University betrieben und mit anderen Einrichtungen wie der University of Florida und dem Los Alamos National Laboratory geteilt wird. Das Labor verfügt über mehrere Gebäude, die verschiedenen Forschungsbereichen gewidmet sind, darunter ein Gebäude für Gleichstrommagnete und eines für die Kernspinresonanz.
Das Labor wurde 1994 gegründet, als die Florida State University den Auftrag der National Science Foundation erhielt, ein Weltklassezentrum für Magnetforschung aufzubauen. Seitdem hat es seinen Bestand an Magneten stetig erweitert und hält heute mehrere Weltrekorde für die stärksten kontinuierlichen Magnetfelder.
Das MagLab, wie es von der Forschungsgemeinschaft genannt wird, ist ein Ort, an dem Wissenschaftler aus aller Welt zusammenkommen, um ihre Experimente durchzuführen. Während der jährlichen Open-House-Veranstaltung können Besucher Demonstrationen beobachten, bei denen Magnete Gegenstände bewegen oder Funken erzeugen.
Das Labor ist in der Regel nicht durchgehend für die Öffentlichkeit zugänglich; wer es besuchen möchte, sollte im Voraus eine geführte Tour arrangieren oder die jährliche Open-House-Veranstaltung im Kalender vormerken. Bei einer Tour sollte man metallische Gegenstände und elektronische Geräte beachten, da starke Magnetfelder in bestimmten Bereichen vorhanden sind.
Das Labor hat einen Magneten entwickelt, der ein Feld von 45,5 Tesla erzeugen kann, was weit über dem liegt, was ein gewöhnliches medizinisches MRT-Gerät leisten kann. Dieser Rekordmagnet ist einer der Hauptgründe, warum Wissenschaftler extra aus anderen Kontinenten anreisen, um hier ihre Experimente durchzuführen.
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