Normal School for Colored Girls, Schule in den Vereinigten Staaten
The Normal School for Colored Girls war ein Schulgebäude in der Colonial-Revival-Architektur, das 1913 auf der Georgia Avenue NW in Washington, D.C. errichtet wurde. Das Gebäude besitzt symmetrische Fassaden mit hohen Fenstern und soliden Backsteinwänden, die klassische Details aufweisen und einen würdevollen Eindruck vermitteln.
Die Schule wurde 1851 gegründet, um junge schwarze Frauen zu Lehrerinnen auszubilden, und war die erste ihrer Art im Distrikt. Sie begann mit nur sechs Schülerinnen in einem angemieteten Zimmer, wuchs aber schnell an und erhielt 1863 eine offizielle Charta vom US-Senat.
Die Schule trug den Namen ihrer Gründerin Myrtilla Miner und war ein Ort, an dem junge schwarze Frauen sich selbst als Lehrerinnen ausbilden konnten. Sie war mehr als nur ein Klassenzimmer - sie war ein Symbol dafür, dass schwarze Gemeinschaften ihre eigenen Bildungsmöglichkeiten schaffen konnten, besonders zu einer Zeit, als solche Chancen sonst kaum vorhanden waren.
Das Gebäude befindet sich auf der Georgia Avenue NW und ist einfach zu erkennen an seiner klassischen Backsteinarchitektur und seinen hohen Fenstern. Heute wird es von der Howard University für Bildungsprogramme genutzt und ist auf dem National Register of Historic Places eingetragen, daher ist es als historische Stätte für die Öffentlichkeit erreichbar.
Myrtilla Miner, die Gründerin, war eine Lehrerin aus Mississippi, die von ihrem Heimatstaat abgelehnt wurde, weil sie schwarze Mädchen unterrichten wollte. Sie fand Unterstützung in Washington, D.C., von Quäkern und bekannten Abolitionisten wie Henry Ward Beecher und Harriet Beecher Stowe, die die Schule mit Spenden unterstützten.
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